Apps für Kultur und Wissenschaft
Digitale Technologien eröffnen neue Wege, um kulturelles Erbe und wissenschaftliches Wissen zugänglich zu machen. Ob in der Ausstellung, im öffentlichen Raum oder von zu Hause aus – spezialisierte Apps und Plattformen schaffen zeitgemäße Zugänge zu Kultur und Bildung. Die folgenden vier Bereiche zeigen, wie digitale Lösungen Wissensvermittlung bereichern, Barrierefreiheit fördern und neue Zielgruppen erreichen können.
Mediaguides – Begleiter in der Ausstellung
Mediaguides bieten Ausstellungsbesucher/-innen die Möglichkeit, sich in der Ausstellung zu orientieren, weiterführende Informationen abzurufen und sich entsprechend individuellen Wünschen und Bedürfnissen intensiv mit einzelnen Themenbereichen zu befassen.
Mediaguides können den Ausstellungsbesuch hervorragend mit zusätzlichen Bild-, Video- und Audioinhalten ergänzen und intensivieren. Thematische und zielgruppenorientierte Vertiefungsmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle Entdeckungsreise. Neben Orientierungshilfen und entsprechend aufbereiteten Inhalten für jugendliche Ausstellungsbesucher/-innen oder Kinder sind Mediaguides eine ideale Plattform für funktional angepasste Inhalte für seh- oder hörbehinderte Menschen. Dies gilt auch für die Ausgabe von Ausstellungsinhalten in Fremdsprachen. So verbessert ein durchdachtes Mediaguidekonzept nicht nur das Ausstellungserlebnis, sondern leistet auch einen Beitrag für Integration und Barrierefreiheit.
Virtuelle Ausstellungen – Die Ausstellung fürs Wohnzimmer
Optimierung von Inhalten für die Wiedergabe auf Smartphones und Tablets in einem virtuellen Ausstellungsformat. Zeit- und ortsunabhängig mehr Menschen erreichen mit dieser kostensparenden Ergänzung zu konventionellen Ausstellungen.
Bei der Planung einer neuen Ausstellung oder der Neuauflage bereits erarbeiteter Inhalte bietet sich Erfahrung in den Bereichen konventioneller Ausstellungserarbeitung und App-Entwicklung als ideale Grundlage an. Eine virtuelle Ausstellung, konzeptioniert für Smartphones und Tablets, präsentiert Inhalte in zeitgemäßer Art und Weise und kann über die bereits bestehende Infrastruktur der App-Stores Millionen von Menschen erreichen. Insbesondere bei Fragen der Mehrsprachigkeit oder Barrierefreiheit sind keine Kompromisse nötig. Sowohl berührungsempfindliche Bedienung als auch die grafische Umsetzung lassen sich zielgruppenspezifisch anpassen.
Stadtrundgänge – Lernen am historischen Ort
Für Smartphones und Tablets optimierte Stadtrundgänge verbinden die Aura des historischen Ortes mit den multimedialen Möglichkeiten historisch-kultureller Wissensvermittlung.
Von der automatischen Ortsbestimmung per GPS-Signal, über „Augmented Reality"-Funktionen, mit denen die mit dem Smartphone aufgezeichnete Umgebung automatisch um Zusatzinformationen ergänzt wird, bis hin zu Hilfestellungen für seh- oder hörbehinderte Menschen – die umfangreichen App-Funktionen machen praktisch jedes Smartphone zum idealen Stadtführer.
Rechercheplattformen – Einfacher Zugriff auf Sammlungen und Archive
Smartphones und Tablets können aufgrund ihrer benutzerfreundlichen Eigenschaften komplexe Informationen aus Sammlungen und Archiven übersichtlich darstellen und gewährleisten durch angepasste Ein- und Ausgabemasken eine effektive Recherche in kulturellen und wissenschaftlichen Beständen.
Datenbankschnittstellen ermöglichen den Zugriff auf museale Sammlungen, Archive und Forschungsbestände über Smartphones und Tablets. Ein bequemes und effektives Such- und Wiedergabesystem schafft automatisch visuelle Zusammenhänge und ermöglicht so einen schnellen Überblick selbst über komplexe Wissensgebiete. Die Rechercheplattform kann Sammlungsobjekte, historische Dokumente oder wissenschaftliche Ressourcen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und trägt so zur Demokratisierung des Zugangs zu kulturellem Erbe bei. Zudem besteht immer die Möglichkeit, diese neue Rechercheplattform in eine virtuelle Ausstellung zu integrieren.